Im Winter 2024/2025 starteten die Planungen für die nächste größere Tour.
Es sollte diesmal nach Irland gehen: den Wild Atlantic Way erfahren.
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Es wurden diverse YouTube Videos angesehen und Reiseberichte gelesen. Falls Routen vorhanden, heruntergeladen und gesichtet. Der Listenordner Irland in Basecamp füllte sich alsbald rasch mit POIs und einigen Routenbeispiele.
Die meisten Fahren den Wild Atlantic Way (WAW) von Süd nach Nord, so dachte ich, in Gegenrichtung zu fahren kann auch nicht schlecht sein. Natürlich kam die Überlegung, dass es in Süd-Nord-Richtung vielleicht geschickter ist, aufgrund des Linksverkehrs, aber mein Arbeitskollege meinte, die Straßen sind oft so klein, davon merke man nichts. Recht sollte er behalten.
Um es nicht nur bei Irland zu belassen, habe ich mich dafür entschieden, auf dem Hinweg Südschottland und auf dem Rückweg Wales/England mit einzubauen, mit der Option, ggf. etwas mehr in Wales zu fahren.
Daraus entstand am Rechner eine schöne Rundreise gegen den Uhrzeigersinn.
Die Packliste aus Norwegen und daraus resultierende Erfahrungen wurde überarbeitet und nochmals reduziert. Insbesondere der Umstieg auf Unterwäsche mit Merino hat hier seine Vorteile.
Wie soll es auch anders sein, anscheinend ist es uns nicht vergönnt, eine Tour zu starten, ohne dass es vorher noch zu einem Schreckmoment kommt.
Eine Woche vor Abfahrt hatte ich einen Termin beim Reifendealer, um meine noch zuhause liegenden Heidenau K60 Scout montieren zu lassen. Die hatten erst ca. 1500km runter und die (irrige) Annahme war, dass sie die Runde noch halten.
Jedenfalls der Wechsel der Schlappen hat geklappt, bei der Montage der Räder hat der selbsternannte “Experte” (hat extra erwähnt, dass er mal bei BMW Motorrad gearbeitet hat – hier hätten die Warnleuchten angehen sollen) Mist gebaut. Als ich hinschaue, hat er das Rad seitenverkehrt eingebaut (ABS Ring auf der rechten Seite). Bis ich rufen konnte, “Stop”, schon den Schlagschrauber angesetzt und durchgezogen. Schaute er mich nicht ungläubig an? Ich musste dem “Experten” erklären, wie das Rad eingebaut werden muss. Nachdem es richtig herum drin war, hat er wieder rumgeschraubt und da muss es wohl passiert sein.
Als ich losfuhr, gingen nach 50m alle möglichen Warnlampen an und Fehlermeldungen poppen hoch: ABS ausgefallen, elektr. Fahrwerk ausgefallen, Traktionskontrolle ausgefallen etc.
Dachte, häh, wie kann das denn sein? Die Q ausgeschaltet und nochmal eingeschaltet, einige Meter später das gleiche Spiel. Da entdeckte ich, dass der ABS Sensorring eine Delle hat. D.h. der “Experte” hat zwischendrin noch vergessen, die Abstandshülse zu montieren. Deshalb die Rumschrauberei. Zurückgefahren und gezeigt, wieder ungläubige Blicke. Erstmal meinen Händler angerufen und er meinte, ich solle das Motorrad bringen. Die Mitarbeiter aus der Werkstatt sind sogar länger geblieben und haben alles gefixt: ABS Sensorring und auch den eigentlichen Sensor getauscht (dieser hatte ebenfalls einen Knax abbekommen). Kosten 420.-€; die Rechnung habe ich dem Reifendealer dann gebracht. Dieser hat die Rechnung ohne Murren beglichen.
Merke: besser Räder selber ausbauen!
Nachdem dieser Schreck überwunden war, konnten die letzten Reisevorbereitungen in Ruhe getroffen werden.
18.05.25 Tag 01
Es geht los: Am ersten Fahrtag galt es von Zuhause zum Hafen Amsterdam (Ijumiden) zur Fähre zu kommen.
Gestartet um 07:30 Uhr bei 15°C. Es ging Kilometer machen auf der Autobahn. Auf der A61 Hunsrück/Eifel plötzlich arschkalt, 9°C. Kurz anhalten und etwas drunterziehen. Später wurden es dann wieder angenehme 16-20°C.
Kein Stau auf der Autobahn, ab und zu mal Stop&Go in Holland – manchmal darf man Glück haben.
Um 15:00Uhr kamen wir bei der DFDS Fähre, Princess of Seaways an.
Check-in verlief problemlos.
Auf der Fähre schöne, recht neue Gurte erhalten und genügend Platz zum Verspannen.
Unsere Kabine fanden wir auf Deck 7, Zimmer 7002 mit Blick zum Bug.
Dann ging es auch schon los.
Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen mit lecker Bierchen und Essen.
Zurückgelegte Strecke: 514km
19.05.25 Tag 02
Die Nacht auf der Fähre verlief sehr unruhig. Die Nordsee war aufgewühlt und die Fähre schaukelte bzw. rollte über die Dünung. Etwas Übel war uns. So fiel das Frühstück auch entsprechend kurz aus.
Im Laderaum stand die Q sicher an ihrem Platz. Schnell beladen und um 09:30Uhr Ortszeit konnten wir endlich im Hafen von Newcastle von der Fähre runter fahren.
Da hieß es dann erst einmal Schlange stehen für die Einreisekontrolle.
Raus aus dem Hafen, da gab es ein Schild, “Achtung links fahren” und schon durfte man den Linksverkehr in der Stadt “genießen”. Puh, hier war höchste Konzentration gefordert. Das erste mal Linksverkehr zu fahren ist schon krass und es dauert ein wenig bis ich mich daran gewöhnt habe. Zum Glück waren Fahrzeuge vor mir, an welchen ich mich ebenfalls etwas orientieren konnte.
Auf einer Schnellstraße ging es dann weg von Newcastle und ab ins Gäu, Landstraße fahren.
Erst ein wenig am Hadrian Wall entlang gesurft.
Dann ab in den Northumberland National Park und Kielder Forest Park.
Sehr schön da und äußerst wenig Verkehr.
Am Caerlaverock Castle machten wir ein kleines Päuschen.
Danach ging es weiter durch den Galloway Forest Park.
Sehr schöne Strecke, viele Schafe mit ihren Lämmer und Kühe mit ihren Kälbchen.
In Stranraer kehrten wir im “The Royal Hotel” (G-Maps) ein. Die Q durften wir im abgeschlossenen Biergarten über Nacht stellen.
Lecker Highlander Burger und Ginnes gab es zum Abschluss des Tages im “The Pub” (G-Maps).
Am Abend noch die Fähre bei P&O von Cairnryan nach Larne gebucht.
Zurückgelegte Strecke: 311km
20.05.25 Tag 03
Heute hieß es früh, 05:45Uhr, aufstehen, um rechtzeitig am Fähranleger in Cairnryan zu sein.
Die Angestellte vom Hotel war, wie abgesprochen, um 06:50Uhr da, um das Tor zu öffnen, damit wir los können.
Pünktlich um 07:15Uhr kamen wir am Fähreanleger von P&O Cairnryan – Larne an. Beim Check-In wurde ich sogar mit meinem Namen begrüßt – ich war ganz verdutzt, woher sie wisse, wer da komme? Die Antwort: weil wir heute die Einzigen sind mit einem Motorrad 🙂
Die Überfahrt verlief über glatte, ruhige See und Sonnenschein. Um 10:00Uhr kamen wir dann in Larne (Nordirland) an.
Nordirland in Sicht.
Aus Larne raus, ging es erst einmal den Coastal Castway entlang, Nordirland Küste umfahren. Tolle Landschaft, perfektes Wetter von 8°C-20°C, wenig Verkehr.
Durch das erste Tal, die Altarichard Road, sind wir auf der Insel unseren ersten Single Track gefahren.
Der Single Track mündete dann wieder auf einer größeren Straße.
Vorbei an ein paar Kühe.
Weiter zu den berühmten Dark Hedges (Game of Thrones).
Da ließ ich es mir nicht nehmen die Q den Weg hineinzuschieben um ein paar schöne Bilder zu machen. Die Durchfahrt selbst ist leider nicht erlaubt.
Anschließend ging es Richtung Norden zurück zur Küste.
Dunseverick Castle
Giant’s Causeway ließen wir ausfallen, dort waren gefühlt alle Touris inkl. einer Menge Busse. Das mussten wir uns nicht antun.
Dunluce Castle
Super schöne Küstenlinie.
Zwischen Londonderry und Muff überquerten wir die Grenze von Nordirland (UK) nach Irland (EU).
Mussenden-Tempel, Nähe Castlerock.
Kurz darauf das offizielle Schild: hier startet der Wild Atlantic Way offiziell von Nord nach Süd.
Diese Beschilderung zeigt die genaue Strecke. Wie ich feststellen musste, sehr genau, Navi wird eigentlich nicht benötigt.
Kurzer Halt an einer Kirche um eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.
Bei Moville bogen wir von der Route ab, da wir im Hotel Ballyliffin Lodge (G-Maps) den Abend und die Nacht verbringen wollten. Schönes Hotel, lecker Essen und großes Zimmer.
Zurückgelegte Strecke: 297km
21.05.25 Tag 04
Der nächste Morgen begann mit einem mega Frühstück.
Einige Gäste waren an unserer Reise interessiert und fragten mich ob sie die Q fotografieren dürften. Natürlich gerne 🙂 Irgendwie sind hier alle total freundlich.
Nach dem Packen ging es zurück auf die Route. POIs des Wild Atlantic Ways sind immer mit solchen Elementen aus Cortenstahl gefertigt, welches das Symbol des WAW beinhaltet.
Einfach den kleinen Schildern folgen: WAW Richtung Süden.
Erster brühmter POI des Tages: Malin Head – der nördlichsten Punkt Irlands.
Weiter über kleine Sträßchen
mit tollen Ausblicken.
zu einer kleinen, tollen Passstraße: Mamore Gap, mit super Ausblick.
Dazwischen schöne Buchten mit tollem Sandstrand. Hier machten wir unser Mittagsvesper.
So langsam lernten wir auch die vielen kleinen Straßen entlang der Küste kennen. Viele Kurven, zwischendrin auch mal wieder auf Größeren unterwegs, wo man wieder flotter fahren konnte.
Doe Castle, von der einen…
und von der anderen Seite.
Horn Head, super Aussicht
Ein Wiesenpieper auf Futtersuche.
Die Etappe führte über viele tolle, kleine Straßen, die Landschaft ist sehr abwechslungsreich gewesen.
Unterkunft haben wir in einem kleinen Guesthouse, „Roshine hill“, gefunden. Auch spannend, quasi Zimmer mit Bad in einem Privathaus. War OK für eine Nacht 😉
Zurückgelegte Strecke: 295km
22.05.25 Tag 05
Heute war wieder ein toller Fahrtag u.a.:
Wrack bei Bunbeg am Strand besucht.
Glengdesh Tal
Malin Beg Tolle Bucht
Zu den höchsten Klippen Irlands: Sliabh Liag.
Der Pförtner war cool: für 5.-€ Eintritt durften wir mit dem Motorrad bis zur Aussichtsplattform fahren, während alle anderen Touristen entweder mit den kleinen Pendelbussen fahren oder zu Fuss wandern mussten.
Weiter ging es zu Muckross Head und Mullaghmore Head.
Alte Kultstätte oder Grab.
Blick zum Schloss Classiebawn
Tolles Wetter bis 20°C
Viele kleine Krabbelstraßen. Mittlerweile haben wir auch gelernt, dass nicht jeder Strand welcher am WAW ausgeschildert ist, anfahrenswert ist.
Im „Bed & Breakfast Rowanville Lodge“ (G-Maps), von einer freundlichen älteren Dame geführt, fanden wir eine Unterkunft.
Blick von der Unterkunft hinüber zum Tafelberg Ben Bulben

Nach dem Auspacken kontrollierte ich die Reifen und das Öl im Schauglas. Der Ölstand ist schon etwas gesunken und so dachte ich, ich könnte mal einen Schluck nachfüllen. Da ich den Spezialöldeckel von BMW montiert habe, suchte ich den Spezialinbus um den Deckel zu öffnen. Hmm, aus irgendwelche Gründen war dieser nicht zu finden: ich habe tatsächlich den falschen Schlüssel eingesteckt. Was ein Pech. Wieder war guter Rat teuer, denn dies war die erste lange Tour mit meiner neuen 2024er GSA und ich wollte hier nichts riskieren.
Falscher Schlüssel 🙁
Meine Frau meinte, ich solle auf G-Maps schauen, wo der nächste BMW Händler ist und dort anrufen. Tatsächlich war der nächste in Belfast (Nordirland) und hatte sogar bis um 19:00Uhr geöffnet. Dort angerufen, bis ich dem das erklärt habe, was für einen Schlüssel ich benötige, hat gedauert. Er machte sich auf die Suche und fand tatsächlich einen. Er meinte, ich solle am nächsten Morgen vormittags da sein um den Schlüssel abzuholen. Schon gab es eine Extra-Tour, einmal quer über die Insel.
Zurückgelegte Strecke: 265km
23.05.25 Tag 06
Wieder früh aufgestanden, damit wir vor dem bösen Freitagsverkehr in Belfast den richtigen Schlüssel für den Öleinfülldeckel abholen können.
Dem Navi sagte ich einfach das Ziel und wir ließen uns leiten. Es führte uns nördlich des Lower Lough Erne, was eine richtig geile Strecke war. Hügelig und kurvig. Da stieg die Stimmung wieder. Bei Gortaclare ging es dann auf die Autobahn nach Belfast.
Nach 200km, um 10:00Uhr herum waren wir dort.
Und tatsächlich hatten sie das richtige Tool. Für umgerechnet 36.-€ konnte ich es erwerben, da sie das Komplettset nachbestellen mussten.
Die Angestellten waren super freundlich und nach ein paar Kaffee machten wir uns auf den Rückweg.
Für den Rückweg ließen wir uns Richtung Sligo routen. Die Strecke über die A4 / N16 war nicht so prickelnd. Zu allem Überfluss kam dann nach den bisher schönen Tagen der Regen.
Bei Sligo sind wir zurück auf die ursprüngliche Route und noch ein wenig gefahren.
Easkey Split Rock
Freundliche Kühe
Bei Ballina, Kilmoremoy sind wir im The Merry Monk (G-Maps) abgestiegen. Großes Zimmer in einem separaten Gebäude. Das Restaurant rustikal mit lecker Essen.
Dort einen Mopedfahrer kennengelernt, welcher mit der Tenere unterwegs war. Ein Tscheche der in Dublin arbeitet. Netter Typ. Haben uns ein wenig unterhalten. Motorradklau ist in Dublin auch in riesen Ding. Daher schleppt er immer eine 4m Kette und 4 Schlösser mit. Fand ich etwas übertrieben aber er hat mir ein paar kleine Videos gezeigt, wie schnell die Gangs so ein Moped geknackt und weggeschoben haben.
Kurz vor unserem Urlaub wurde der Mopeddiebstahl des YouTubers Erik Peters bekannt und daher hinterließ es ein mulmiges Gefühl. Aber wir übernachteten eh nie in Städten, daher schätzten wir das Risiko auf dem Land als sehr gering ein, welches sich auch bewahrheitet.
Die Tage danach waren wir ein wenig per Mail in Kontakt.
Zurückgelegte Strecke: 464km
24.05.25 Tag 07
Der nächste Tag startete trübe. Keine schönen Aussichten. Kaum unterwegs kam auch der Regen.
Dieser blieb auch den ganzen Tag und wir lernten, welche Arten es von Regen gibt: Fuzzelregen, Sprühregen, Starkregen, Nebel, Sturmböen, Regen in der Waagrechte, normaler Regen von oben aber auch von unten.
Downpatrick Head bei Regen.
Die Fahrt auf Achill Island fiel somit ziemlich ins Wasser. Einzig ein Slot um die Mittagszeit blieb trocken, welchen wir an der Michael Davitt Brücke direkt für eine Vesperpause nutzten.
Keem Bay – den Iren scheint das Regenwetter nicht viel auszumachen, die gingen dennoch Baden.
Gegen Abend kehrten wir pitschnass im „The Tavern Bar & Restaurant“ (G-Maps) ein. Eine Angestellte ist direkt mit dem Wischmop hinter uns her, da das Wasser nur so von der Kombi lief. Gut gegessen und getrunken.
Danach fuhren wir ins „Betra House B&B“ (G-Maps) . Sehr freundliche Inhaber.
Kirchenruine und alter Friedhof, wie es unzählige auf der Route zu sehen gibt.
Jetzt konnten wir uns jeden Abend anhören, dass die letzten 6 Wochen spitzen Wetter gewesen war, nur Sonnenschein, und wir jetzt echt Pech hatten. Das will ich doch gar nicht hören.
Nächste Lernkurve: schaue niemals in die Wetterapp, wie das Wetter für die kommende Woche ist. Allenfalls nur für den nächsten Tag.
Diesen Fehler haben wir nach diesem Regentag gemacht. Die Wetterapp zeigte für jeden Tag Dauerregen mit 4-5l an. Da bekam ich ein wenig die Krise und dachte tatsächlich daran abzubrechen. Nach einiger Recherche war aber klar, dass bringt nix. Die Fähren fahren Sonntags nicht nach Frankreich. D.h. wir würden eh 2-3 Tage benötigen bis wir zuhause wären.
Daher entschieden wir, weiterzufahren. Ein paar Puffertage hatten wir, falls es mit dem Regen zu heftig werden würde.
Die Stadler Kombi hat hier beste Dienste erwiesen, im Gegensatz zu den Held Handschuhen (ebenfalls mit GoreTex), sind wir beide darunter trocken geblieben.
Zurückgelegte Strecke: 297km
25.05.25 Tag 08
Heute war es wechselhaft im wahrsten Sinne des Wortes. Kurze Regenschauer im Wechsel mit Sonnenschein und starkem böigen Wind. Aber um einiges besseres Wetter als am Vortag.
Doolough Valley
Killary Fjord, das einzige Fjord Irlands
Connemara Loop
Kylemore Abbey
Kapelle für die Reisenden: Lady of the Wayside
„Bitte lieber Gott, lass es nicht mehr Regnen!“
Lough Inagh
Interessant ist auch der traditionelle Torfabbau, aus welchen Briketts hergestellt werden. Das sieht man an vielen Stellen in Irland.
Pine Island
Omey Island war ein Highlight, da man hier mit der Q bei Ebbe über den Strand zur Insel fahren konnte. Das war vielleicht ein tolles Gefühl.
Und weil das Wetter am Nachmittag stabiler wurde, sind wir gleich noch den Sky Loop gefahren.
Die Eindrücke, welche die Natur an diesem Tag geboten hat, haben uns wirklich geflasht.
Nach Galway direkt wollten wir nicht, so sind wir kurz vorher ins „Aran View B&B“ (G-Maps) eingekehrt.
Zurückgelegte Strecke: 284km
26.05.25 Tag 09
Heute wieder Dauerregen in allen möglichen Arten. Kurz ein wenig durch Galway gefahren, die Kathedrale angesehen. Diese ist wirklich beeindruckend und eine der schönsten Kathedralen, die ich bisher gesehen habe.
Bei dem heftigen Regen konnte man noch nicht einmal die Stadt anschauen, wenn man denn wollte.
Dunguaire Castle
Die übergezogene Regenjacke hält warm auch wenn die Stadler dicht ist, wird es doch kühl darunter, wenn man den ganzen Tag im Regen fährt.
Finavarra Martello Tower
Muckinish West Tower House
Als der Regen wieder sehr stark waren haben wir an einer Tankstelle gehalten und mit einigen anderen Mopedreisenden aus UK und FR lange geplaudert.
Als es den Anschein machte heller zu werden noch ein paar KM gefahren aber keine Chance. Um 15:00 abgebrochen und ein Hotel gesucht.
Hier sind wir über den Corkscrew Hill ein paar Kehren nach Lisdoonvarna gefahren, um dort uns im „Royal Spa Hotel“ (G-Maps) einzumieten. Ganz nettes Hotel, welches im historischen Stil eingerichtet ist.
Zurückgelegte Strecke: 100km
27.05.25 Tag 10
Lisdoonvarna, Morgen startet verregnet: böser Bindfadenregen. Wir sind am späten Vormittag, nach einem ordentlichen, proteinhaltigen Frühstück losgefahren, als der Regen etwas nachließ.
Nach einer Weile wurde der Regen zu Nebel. Windstill. Später sogar immer wieder mal Sonnenschein und etwas Niesel im Wechsel. So gefällt das irische Wetter.
Black Head Leuchtturm
The Burren
Solche Friedhöfe begegnet man immer wieder.
Doonagore Castle

Da an den Cliffs of Moher der Teufel los war, in Bezug auf Touristen, sind wir an das südliche Ende gefahren. Hier war fast niemand und nach einem kleinen Fußmarsch hatten wir ebenfalls eine fantastische Aussicht auf die dortigen Klippen – alleine.
The Candle Stick
Kilkee Cliffs
Zum Abschluss noch an den Loop Head Leuchtturm.
Gleich und gleich gesellt sich gern.
Eingekehrt sind wir „Keanes Oyster Bar“ (G-Maps) und hatten dort ein Apartment für die Nacht. Die Köchin hat fantastisch gekocht, dass hätten wir von Außen erstmal nicht vermutet.
Zurückgelegte Strecke: 175km auf welchen es unglaublich viel zu sehen gab.
28.05.25 Tag 11
Morgens im Sonnenschein Kaffee getrunken.
Nach dem ersten kurzen Sprühregen ging es dann los zur Fähre bei Killimer, um den Shannon zu überqueren.
Die wunderbaren, kurvigen Proportionen der Q von oben 😀

Von Tarbert ging es zu den Bromore Cliffs
Im Zweiten Weltkrieg saßen hier Soldaten und haben nach Angreifer Ausschau gehalten.
Carrigafoyle Castle
Wichtiges Schild 😀
Die Mittagspause am Ballyhaigue Beach war eine böige Angelegenheit
Windmühle Blennerville
Der Strand Trá Fhormaoileach war wieder ein echtes Highlight für mich als Q-Fahrer. Dort konnte man einige Kilometer auf dem menschenleeren Strand hin-und herfahren.
Schöne Aussichten
Conor Pass (456m höchster Pass Irlands *lol*)
Zum Schluss noch den Slea Loop bei Dingle gefahren. Dann kam leider der Regen wieder.
Gestärkt bei „The Anvil Bar & Restaurant“ (G-Maps) und in „Murphys Farmhouse B&B“ (G-Maps) genächtigt. Auch eine tolle Unterkunft gewesen.
Zurückgelegte Strecke: 269km
29.05.25 Tag 12
Am Morgen bedeckt, tiefe Wolken. Hoffentlich wird es besser, denn heute steht der Ring of Kerry auf dem Programm.
Nach lecker, proteinhaltigem Frühstück ging es los.
Es sah danach aus, dass es heller wird und die Wolkendecke aufgeht.
Leider war das Gegenteil der Fall.
Die Wolken kamen immer tiefer, der Wind peitschte. Immer wieder Sprühregen, welcher waagerecht kam.
Der Ring of Kerry war wettertechnisch ein Reinfall. Leider nichts, absolut nichts gesehen. Obwohl die Straßenführung bei schönem Wetter viel Spaß erahnen lässt.
Rossbeigh Strand
Die Ringstraße hat sich im Nebel versteckt.
Mountain Stage
Coomanaspic (mitten in den Wolken) bei böigen, kaltem Wind.
Ebenso muss das Gap of Dunloe bei schönem Wetter fantastisch sein. Aber heute war die Luftfeuchtigkeit ziemlich hoch.
Wobei ich den Eindruck habe, sie sind hier ein wenig Paranoid.
Über das Molls Gap ging es nach Kenmare.
Im „B&B Druid Cottage“ (G-Maps) haben wir die Nacht verbracht. Klein aber nett.
Zurückgelegte Strecke: 226km
30.05.25 Tag 13
Für heute ist gutes Wetter gemeldet, was sich auch bewahrheitet hat.
Gestartet mit dem Ring of Beara
und dem dortigen Healy Pass
Gour Aussicht
Dooneen Aussicht
Kuh Chef des Hügels.
sowie Caha Pass, dorthin gab es am Berg eine ungeplante Schottereinlage, hat aber Spaß gemacht. Nur am oberen Ende wird es ziemlich steil inkl. Kehre, was mit Sozia eine Herausforderung war. Im Track Screenshot unten ist die Stelle rot eingekringelt. Da würde ich empfehlen, die N71 über den Caha Pass komplett zu nehmen.
N71 Caha Pass
Herrliche Aussichten.
Anschließend auf den Sheep Head Drive, wunderbar kleine Straße bis an den Zipfel.
Mein Lieblingsschild auf dieser Reise.
Mega Baum
und zum Abschluss den letzten Zipfel des Tages, den Mizen Head Drive gefahren.
Es war ein perfekter Fahrtag mit Sonnenschein und Temperaturen zwischen 15°C-19°C 🙂
Nach diesem tollen Tag gönnten wir uns eine Nacht in der „Corthna Lodge“ (G-Maps), das war eine der schönsten Unterkünfte auf dieser Reise. Im nächsten Ort Schull waren wir im „The New Haven“ (G-Maps) gut essen.
Zurückgelegte Strecke: 310km
31.05.25 Tag 14
Das Frühstück in der Lodge war mega gut, mit lokalen Produkten.
Leider gab es wieder ein fetter Regenschauer am Morgen.
Gegen 10:00 hat der Regen aufgehört und wir sind los.
Den restlichen Tag gab es Sonnenschein bei bis zu 19°C.
Die Tour sollte noch das letzten Stück des Wild Atlantic Ways folgen.
Stationen: Timoleague Abbey und danach noch schön die Küstenstraße R600 entlanggesurft.

Bei Kinsale haben wir ganz unspektakulär das Ende des Wild Atlantic Ways erreicht (bzw. der Start von Süd nach Nord).

Südlich von Cork, bei Glenbrook haben wir den Fluss Lee mit der Fähre überquert.

Bei einer Pause am Nachmittag die Wetterlage geprüft und die sah nicht gut aus für den Weg rund um die Insel. So entschieden wir noch am selben Tag in die Nähe von Dublin zu fahren um morgen früh mit der Fähre nach Wales überzusetzen.
Irgendwie hatten wir voll Lust dort noch ein paar schöne Tage mitzunehmen.
Über Booking haben wir ein B&B gebucht in der Nähe von Naas. Als wir dort ankamen, meinte die Besitzerin, dass gerade eine Wasserleitung gebrochen ist und es mit der Beherbergung leider nicht klappt, da Wochenende ist und das mit den Handwerkern dauert. Dass dieser Vorfall ihr sehr peinlich war, sah man ihr an. Daher kümmerte sie sich um eine Unterkunft im Nachbarort. Diese Hilfsbereitschaft hat mich beeindruckt.
So kamen wir dann im „Bardons“ (G-Maps) in Kilcullen unter. Das war eine gute Unterkunft in einem schönen Örtchen.
Die Q stand im hinteren Bereich abgeschlossen zwischen Mülltonnen. Hat mir etwas leid getan aber besser als an der Straße.
Am Abend dann noch die Fähre von Dublin (IE) nach Holyhead (UK) mit Stena Line gebucht.
Zurückgelegte Strecke: 394km (200km Autobahn)
01.06.25 Tag 15
In der Früh nach Dublin zum Hafen gefahren. Dort bei Stena Line eingecheckt. Nach Start der Fähre ließen wir die Regenwand hinter uns, welche uns verfolgt hatte.
Die Überfahrt nach Wales verlief reibungslos.
Um 13:45Uhr sind wir in Holyhead/Wales angekommen.
Sonnenschein und bis zu 19°C, tolle Landschaft.
Bei Benllench am Strand die Sonne mit einem Vesper verbunden.
Danach die Menai Bridge bewundert.
Eine andere Brücke in der Nähe.
Den Ort mit dem längsten Namen besucht: “Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch”. Leider war mein POI nicht richtig gesetzt und so haben wir es gar nicht bis zu dem berühmten Bahnhofsschild geschafft. Irgendwo in einem Wohngebiet gestanden und verwirrt wieder zurück auf die Route gefahren. Hatte leider vergessen, dass das Schild am Bahnhof hängt.
Bei Caernarfon lag ein Segelschiff vor Anker.
Caernofarn Castle, sehr beeindruckende Burganlagen.
Die Flagge von Wales.
Conwy Castle
Am Ende des Tages haben wir eine tolle Unterkunft im „Groes Inn“ (G-Maps) gefunden.
Platt. Den Abend ließen wir bei lecker Essen und Bierchen ausklingen.
Zurückgelegte Strecke: 319km inkl. Fähre.
02.06.25 Tag16
Gestern Abend mit erschrecken festgestellt, dass der Hinterreifen einseitig ziemlich fertig ist. Da ich jetzt nicht wusste, ob noch Starkregentage kommen würde oder nicht und es noch einige Kilometer zu fahren galt, wollte ich auf Nummer sicher gehen und die Reifen tauschen. Vermutlich hätten andere durchgezogen aber mit Sozia möchte ich kein Risiko eingehen. Bei G-Maps geschaut wo die nächste Motorradwerkstatt ist. Habe aus der Spezialinbusgeschichte gelernt 😉
Nach dem leckeren und deftigen Frühstück zu LMC Motorcycle (G-Maps) gefahren. Die zwei sehr hilfsbereiten Schrauber haben sich das Hinterrad und Vorderrad angesehen. Sie meinten ebenfalls, dass das nicht mehr hält bis nach Hause.
Sie hatten genau einen passenden Satz Reifen für meine Q da. Zwar nicht mein bevorzugter Reifen, den Bridgestone Battleax mag ich einfach nicht aber besser wie nichts.
Damit wir schnell weiterkommen haben sie alles andere stehen und liegen gelassen um die Reifen zu tauschen. Dies haben sie sehr sorgsam gemacht und auch 2x geprüft, damit uns nichts passiert.
Hammer Aktion und super nett!
Danach ging es zum Snowdonia Nationalpark. Was eine wunderschöne, bergige Landschaft. Tolle geschwungene Straßen, groß und klein, alles, was das Motorradfahrerherz begehrt.
Dazwischen auch immer wieder Hochebenen mit tollem Weitblick.
Kleine Cottages.
Einsame Sträßchen durch wunderschöne Landschaften.
Llyn Gwynant
Pen y Pass
Herrliche Single-Tracks
Lake Vyrnwy Staumauer
Diese Brücke hat ordentlich geklappert beim rüberfahren, hat aber gehalten.
Unterkunft haben wir im „The Buckley Arms“ (G-Maps) gefunden. Die chinesischen Besitzer waren sehr nett und so gab es Abends auch lecker chinesisches Essen.
Zurückgelegte Strecke: 213km
03.06.25 Tag 17
Am Morgen Regen, welcher sich zum Glück, während des Frühstücks verzog.
Die Sonne kam wieder heraus, die Temperaturen stiegen nicht über 15°C.
Weiter ging es aus den Bergen einige KM an der Küste entlang bei Tywyn.
Dann über kleine Straßen zur Devils Bridge.
Machynlleth Town Clock
Blick von der Teufelsbrücke in die Schlucht.
Weiter Zick-Zack durch Wales: mal große Landstraßen, mal Single-Tracks.
Hafod Arch, Nähe Devil’s Bridge
Auch einen Abstecher in den Brecon-Beacons-Nationalpark
Bannau Brycheiniog National Park. Sehr schöne Gegend.
Unterkunft haben wir im Örtchen Hay-on-Wye im „The Old Black Lion“ (G-Maps) gefunden.
Zurückgelegte Strecke: 300km
04.06.25 Tag 18
Heute gilt es KM zu machen Richtung Ärmelkanal.
Morgens um 08:00 gestartet in Hay-on-Wey, durch den Brecon-Beacons-Nationalpark nach Abergavenny.
Bristol auf der M4 umfahren, durch Bath weiter auf der Landstraße am Cranborne Chase National Landscape vorbei, sowie durch den South Downs National Park.
Stonehenge konnten wir von der Straße aus sehen. Leider keine Option zum kurz anhalten und zu knipsen. Super Straßen und tolle Aussichten.
„Käsfusskopf“ 😀
Dort gibt’s riesige alte Bäume ohne Ende, so etwas habe ich in DE so gut wie gar nicht gesehen.
In Brighton habe ich so an Erik Peters denken müssen, welcher einige Tage zuvor ebenfalls dort war und ihm beim Hotelzimmer buchen das Motorrad geklaut wurde. Daher haben wir uns in Brighton nicht aufgehalten.
Weiter an der Küste entlang zum Meridian Monument, welches an der kartengeographischen Nulllinie steht (Greenwhich-Meridian, James Bradley).
Danach ging es durch den High Weald National Landscape bis Rye.
Dort haben wir ein schöne Unterkunft in einem Bungalow im „The Kings Head Inn“ (G-Maps) gefunden. Das Essen dort war top.
Zurückgelegte Strecke: 432km
05.06.25 Tag 19
Nach lecker Frühstück – ich glaube, diese Art von Frühstück hat mich ein paar Kilo gekostet – die letzte Etappe in UK genommen, nach Folkestone, wo der Eurotunnel per Zug startet.
Die Anlage rund um den Euroshuttle ist sehr beeindruckend. Alles Minutengenau durchorganisiert, die Züge pendeln in einem kurzen Takt.
Die Einfahrt in den Zug war spannend.
Am Platz angekommen, stellt ab man die Maschine ab und bleibt während der Fahrt beim Mopped stehen.
Um 11:24 UK Zeit startet der Zug und um 13:15 Ortszeit FR (knapp über 30Min) sind wir in Calais herausgefahren. Super Fix.
Danach über Belgien in Richtung Zuhause gefahren.
Bei Brüssel gab es etwas Stop & Go. Da es gut lief, sind wir durchgezogen und waren um 21:30Uhr daheim angekommen. Da fielen wir todmüde ins Bett.
Zurückgelegte Strecke: 711km (inkl. Zug)
Epilog
Die Runde über Süd-Schottland => Nordirland => Irland => Wales => Südengland war ein super Erlebnis. Gut, das Wetter hat zwischendurch nicht so mitgemacht, dennoch war es im Großen und Ganzen eine tolle Tour. Es hätte definitiv schlimmer kommen können 🙂
Es gibt wunderbare Landschaften und viele (gast-)freundliche Menschen.
Im nördlichen Teil Irlands haben die Schafe dominiert, während es im südlichen Teil mehr Kühe zu sehen gab. Insgesamt hat man zwischendurch den Eindruck, die Insel ist ein Schafstall 😉 . Überall Mauern und Zäune.
Der Wild Atlantic Way (WAW) ist perfekt ausgeschildert, egal ob man von Süd nach Nord oder umgekehrt reist. Es gibt jede Menge POIs, welche zu einem Stopp einladen.
Wales hat seinen ganz eigenen Charme und war für uns ein weiteres Highlight auf der Reise. Wer durch England fährt, sollte unbedingt nach Wales. Wenn es sich ergibt, werden wir definitiv dorthin noch einmal fahren.
Die Single-Tracks in Irland sind zum großen Teil eine recht holprige/wellige Angelegenheit, da hat sich die GSA bewährt. Auf einer Sportmaschine wollte ich das ehrlich gesagt nicht fahren.
Unterkünfte haben wir auch auf dieser Tour spontan über Booking gebucht. Das lief problemlos und wir standen nie ohne Unterkunft da.
Tankstellen gab es ebenfalls ausreichend, sowie Supermärkte oder Shops in den Tankstellen.
Was uns nicht so gut gefallen hat: egal in welchem Ort, überall hängt alles voll mit Kameras (CCTV), insbesondere in den größeren Ortschaften. Selbst in den Hotels in jedem Flur und Treppenaufgang. Es ist quasi unmöglich in der Nase zu bohren ohne das es aufgezeichnet wird.
Die erste große Tour mit der BMW R1250GS Adventure “Madame 3xschwarz”, verlief doch sehr zufriedenstellend. Insbesondere Autobahnetappen sind mit ihr nun noch besser zu bewältigen. Zudem empfinde ich das Reisen mit Sozia auf der GSA komfortabler als auf der normalen GS. Eine echte Reiseenduro eben.
Daten & Fakten
Insgesamt haben wir inkl. Fähren 6661 km unfallfrei zurückgelegt.
KM-Zähler der Q von diesem Trip.
Gesamter Track
Höhenprofil
Reifen
Der Heidenau K60 Scout hat wieder gute Dienste geleistet: weshalb das Hinterrad auf der einen Seite mehr abgefahren war ist ein Rätsel. Zumal auf der Seite nicht mehr Gewicht im Koffer war. Vielleicht wegen des starken Seitenwindes?
Definitiv war es ein Lernpunkt, vor einer langen Urlaubstour immer einen neuen Satz Reifen montieren! Hatte zwar gedacht, dass der angefangene Satz diese Tour noch aushält, da nach der Norwegenrunde mit 8500km auf dem vorherigen Satz am Ende noch immer gut Profil drauf war, aber so kann man sich täuschen.
Vielleicht spielt das Gewicht der GSA im Vergleich zur GS auch eine Rolle? Ich weiß es nicht.,
Ausgaben
Interessanterweise war die Irland Tour knapp über 1.000.-€ teurer als die Nordkaptour im letzten Jahr.
- Sprit: 608,36€
- Übernachtungen: 2.147,95 €
- Fähren und Eurotunnel: 1.114,50 €
- Verpflegung: 1.004,37 €
- Souvenirs/Reifenwechsel/Spezialinbus: 755,23 €
- Gesamt: 5.630,41 €
Gut, bei den Souvenirs kamen einige Merino Wollpullover zusammen, welche wir nachhause haben schicken lassen 🙂 Die sind wirklich schön warm jetzt zur kalten Jahreszeit. Zudem noch der Reifenwechsel in Wales. Ebenfalls war die Fähre nach Newcastle nicht gerade günstig und die zwei Anderen waren auch kein Schnapper. Weiterer Unterschied: in Norwegen haben wir öfters selbst gekocht, wenn wir eine Hütte hatten, in Irland nicht.
Nützliche Links
- Fähren:
- DFDS Amsterdam – Newcastle: https://www.dfds.com/de-de/passagierfaehren/exclusive-angebote/louis
- P&O Ferries UK-IE: https://www.poferries.com/de#route
- Stena Line Dublin – Holyhead: https://www.stenaline.de/routen/holyhead-dublin
- Euroshuttle: https://www.leshuttle.com/uk-en
- UK ETA: https://www.gov.uk/guidance/apply-for-an-electronic-travel-authorisation-eta – Beantragung der Reiseerlaubnis in UK 🙄
- Karten von Reise Know-How:
































































































































































































































































































































































Wow, was für ein toller Reisebericht! Ich plane gerade meine WAW-Tour im Juli 2026 und bin von Euren Bildern und Infos absolut begeistert. So etwas braucht man zur Einstimmung, und die eine oder andere Empfehlung werde ich definitiv beherzigen.
Viele Grüße aus Mülheim
Gundolf
Herzlichen Dank für Deine Rückmeldung, dass freut mich!
Genau dafür ist er gedacht als Anregung zur eigenen Planung 🙂
Kannst dich darauf freuen!
Viele Grüße,
3xschwarz